Aktuelles aus dem Kirchenwald

Schöpfungsorientierte Waldnutzung in der Diözese Passau (12.12.2016)

In den folgenden Beiträgen können Sie mehr über die schöpfungsorientierte Waldbewirtschaftung der Diözese Passau erfahren.

Präsentation - Schöpfungsorientierte Waldnutzung

Bericht aus der Zeitung "Schöner bayerischer Wald"

Pressemitteilung BN/BUND

Infotafeln

Kurzfilm der Diözese Passau

Christoph Zabel


Von Ewigkeit zu Ewigkeit - Die AG Kirchenwald steht für langfristiges Denken im Sinne der Schöpfung (27.01.2016)

Folgender Artikel über die AG Kirchenwald ist im Mitgliedermagazin des deutschen Forstvereins e.V. erschienen.

Artikel ProWALD 2016-1

ProWALD 2016-1


Umweltschutz seit 1560 - Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau (04.09.2015)

Der nachfolgende Beitrag über die Evangelische Stiftung Schönau ist in der August-Ausgabe des Magazins „Umwelt direkt“ (Wolf Verlag GmbH, Schriesheim) veröffentlicht worden.

 

Umweltschutz seit 1560 - Die Evangelische Stiftung Pflege Schönau

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind zentrale Themen der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau. Mit über 7.500 Hektar Wald ist die Stiftung größte korperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Würtemberg und trägt damit eine große Verantwortung für die Umwelt. ... Lesen Sie hier weiter

 

 

 

Christine Flicker


„Auf den Spuren des Glaubens“ - Skulpturenpfad im Wald der Evang. Brüder-Unität Herrnhut (20.07.2015)

„Auf den Spuren des Glaubens“ - Skulpturenpfad im Wald der Evang. Brüder-Unität Herrnhut

Im Wald der Evangelischen Brüder-Unität Herrnhut gibt es seit 2013 einen neuen Skulpturenpfad zu entdecken. Über insgesamt 19 Stationen kann man „Auf den Spuren des Glaubens“ wandeln.

Seit März dieses Jahres gibt es einen neuen und aktualisierten Wanderführer als Wegbegleiter für diesen Pfad. Diesen kann man unter der ISBN Nummer 978-3-9807197-1-1 bestellen, z.B. über www.cobu-shop.de

Mehr über den Skulpturenpfad und aktuelle Veranstaltungen können Sie bei Matthias Clemens erfahren.

Matthias Clemens
Leiter der Forstverwaltung der Evang. Brüder-Unität
Löbauer Str. 46
02747 Herrnhut
Tel/Fax 035873 2900
Funk 0170 799 0460
E-Mail: ebu.forst@t-online.de
Internet über www.herrnhuter.de

 

Eindrücke vom Skulpturenpfad:

Christoph Zabel


PEFC: Gütesiegel für den Stiftungswald (21.10.2014)

Wald der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau erhält Auszeichnung von PEFC Deutschland

Prof. Dr. Ulrich Schraml, Ingo Strugalla und Frank Philipp (v.l.n.r.) bei der Übergabe der Auszeichnung (Foto: Hartmut Suckow)

Prof. Dr. Ulrich Schraml, Ingo Strugalla und Frank Philipp (v.l.n.r.) bei der Übergabe der Auszeichnung

(Foto: Hartmut Suckow)

Über Nachhaltigkeit nicht nur zu reden, sondern täglich danach zu handeln: Das ist seit jeher Leitmotiv der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS). Nur so konnte und kann die Stiftung mit Sitz in Heidelberg ihr Bestehen seit mehr als 450 Jahren sichern. Da ist es nur konsequent, dass auch der Wald der Stiftung seit 1999 nach den hohen PEFC-Standards (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert ist. Die PEFC-Zertifizierung weist glaubwürdig und transparent eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes nach. Mit insgesamt rund 7.500 ha Wald ist die ESPS immerhin die größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg. Ihr Wald reicht vom Odenwald über den Kraichgau bis hin zum Schwarzwald, ins Schutter- und Kinzigtal.

„Umweltschutz im Sinne einer nachhaltigen Verpflichtung war und  ist für uns historisch schon immer ein zentrales Thema“, betont Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand der ESPS. „Deshalb möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, den kommenden Generationen eine möglichst lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Dies dokumentieren wir bewußt mit der Zertifizierung nach PEFC“, beschreibt er  die soziale Verantwortung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau.

Auch Frank Philipp, Abteilungsleiter Forst bei der ESPS ist überzeugt, mit der Zertifizierung die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „PEFC passt zu unserer Stiftung, weil die drei Säulen der Nachhaltigkeit, Ökologie, Ökonomie und Soziales, gleichermaßen berücksichtigt werden. Ein weiteres wesentliches Argument ist das Mitspracherecht bei der Weiterentwicklung und Aktualisierung der Standards.“

Prof. Dr. Ulrich Schraml, Vorsitzender von PEFC Deutschland e.V., würdigte dieses Engagement der Stiftung nun mit der persönlichen Übergabe der Auszeichnung „Dieser Wald ist anders“.

Künftig werden Schilder Wanderer und Besucher des ESPS-Waldes auf die Zertifizierung hinweisen. Dies soll für die Naturliebhaber zugleich ein Anreiz sein, als Endverbraucher vermehrt PEFC-zertifizierte Produkte nachzufragen

Bei der PEFC-Zertifizierung werden auch die Unternehmen der Produktkette Holz überprüft. „In unserem Alltag kaufen wir mehr Holz- und Papierprodukte als uns oft bewusst ist“, weiß Schraml. „Wir schaffen mit der PEFC-Zertifizierung auch für den Verbraucher Sicherheit, bei seinen Einkaufsentscheidungen den Lebensraum Wald langfristig zu erhalten.“ Schraml nennt hierzu Beispiele, die fast jeder Konsument kennt: Von Hygienepapieren über Holzprodukte im Baumarkt bis zu Buntstiften führender deutscher Marken oder den Büchern renommierter Verlage. Alle sind in das Zertifizierungssystem PEFC eingebunden.

PEFC ist weltweit die größte Institution zur Sicherstellung einer nachhaltigen Forstwirtschaft durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Nur PEFC bietet durch die strikte Trennung von Standardsetzung, Zertifizierung und Akkreditierung höchste Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit des Zertifizierungsprozesses. Alle zertifizierten Betriebe belegen damit transparent und glaubwürdig nach außen, dass sie ihren Wald nachhaltig bewirtschaften und für zukünftige Generationen erhalten. Die PEFC-Familie ist heute international eine starke Gemeinschaft, die vom Mitmachen vieler privater und öffentlicher Forstbetriebe profitiert. In Deutschland sind bereits 66% der Waldfläche PEFC-zertifiziert, dahinter stehen etwa 200.000 Waldbesitzer.

Der Bereich Forst der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau mit Sitz in Mosbach beschäftigt insgesamt 17 Mitarbeiter und ist personell die größte Abteilung. Im Geschäftsjahr 2013 wurden rund 51.600 Festmeter Holz eingeschlagen, die Umsatzerlöse betrugen knapp 3 Mio. Euro.

Kirchliches Bauen zu finanzieren: Das ist Hauptaufgabe und Stiftungszweck der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau. Sie ist eine der ältesten Institutionen in Heidelberg, gegründet im Jahr 1560. Die ESPS trägt die Baupflicht für 85 Kirchen und 41 Pfarrhäuser in ganz Baden. Das heißt, sie sorgt dafür, dass diese Kirchen und Pfarrhäuser immer wieder instand gesetzt, saniert, auch erneuert und wieder aufgebaut werden. Finanziert wird diese gesellschaftliche Aufgabe allein aus den Überschüssen eines nachhaltigen Umgangs mit dem Stiftungsvermögen. Und das besteht aus Immobilien, Grundstücken und Wäldern. Gemäß ihrer Mission „Räume schaffen“ bietet die Stiftung Wohnräume in Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg. Als größte körperschaftliche Waldbesitzerin in Baden-Württemberg schafft sie ökologische Lebensräume für Mensch, Tier und Natur. Und sie verwaltet rund 20.000 Erbbaurecht- und Pachtverhältnisse, mit denen sie Gewerbe, Landwirtschaft, aber auch jungen Familien die Freiräume ermöglicht, ihre eigenen Ideen und Lebenswege umzusetzen.

Die Website der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau finden Sie hier:

Christine Flicker, EVANGELISCHE STIFTUNG PFLEGE SCHÖNAU



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